Einer meiner Lieblingsfunde aus den Jahren der Not und der Maßlosigkeit: Pandemie der Umgeimpften. Zum Glück war ich nie anfällig für solche Verschwörungstheorien. 😀

Autorin, Texterin, Bloggerin
Einer meiner Lieblingsfunde aus den Jahren der Not und der Maßlosigkeit: Pandemie der Umgeimpften. Zum Glück war ich nie anfällig für solche Verschwörungstheorien. 😀

War ja klar, dass ich es irgendwann probieren musste. ChatGPT heißt das neue Spielzeug, von dem der eine oder die andere behauptet, es sei eine künstliche Intelligenz, die wissenschaftliche Texte ebenso rasch und stilsicher verfassen könne wie Kunstwerke, Gedichte oder Blogbeiträge.
In den vergangenen Monaten lief eine massive Werbekampagne für das Programm, das derzeit noch kostenlos angeboten wird. Millionen Menschen sollen sich registriert haben, was immer mal wieder dazu führt, dass die Seite den Ansturm nicht mehr bewältigen kann. Gestern bin ich aber durchgekommen und habe der Software vier Aufgaben gestellt. Welche das waren und was dabei herauskam, erfahrt ihr in diesem Beitrag.
Mehr lesen„Vielleicht ist der unfaßbare Augenblick, in dem wir vom Leben zum Tod übergehen, unsere arme Ewigkeit.“
(Arthur Schnitzler: „Sterben“)
Gedanken über das Sterben und die Unterscheidung von Tod und Todeszeitpunkt anlässlich der Bielefelder Tagung zum Thema: Über die Wichtigkeit, tot zu sein – die Tote-Spender-Regel und die Ethik der Transplantationsmedizin.
Diesen Beitrag habe ich 2013 zum ersten Mal veröffentlicht, ich nehme ihn hier erneut auf, da aktuell wieder über die Widerspruchslösung diskutiert werden soll und sich das Gerücht hartnäckig hält, dass Organe Toten, also Verstorbenen, entnommen würden.
Mehr lesenGibt es eine Zauberformel, um erfolgreiche Schriftstellerin zu werden? In ihrem erstmals 1934 erschienenen Schreibratgeber „Schriftsteller werden“ gibt die Autorin Dorothea Brande eine verblüffende Antwort: Ja, es gibt sie. Und sie lässt sich sogar lehren und erlernen. Damit widerspricht sie so ziemlich allem, was mir aus Anleitungen zum „kreativen Schreiben“ bekannt ist. Ein Grund mehr, sich diesen durchaus ungewöhnlichen Ratgeber anzuschauen.
Mehr lesenEin kleiner Auszug aus meinem Gedichtband. Erschienen 2019 über ePubli, Spiralbindung. Mehr darüber erfahrt ihr hier. Vielleicht auch ein schönes Weihnachtsgeschenk? Ich frag ja nur. 😉

Alle reden über Verschwörungsmythen, aber natürlich sind es immer die anderen, die sie verbreiten. Doch was ist eigentlich ein Mythos? Schon in den 1950er Jahren befasste sich mit dieser Frage der französische Literaturwissenschaftler Roland Barthes und kam zu dem banal anmutenden Ergebnis, dass der Mythos eine Aussage sei. Eine Aussage allerdings, die sich stets in der Schwebe befindet, die sich weder am sprachlichen (oder bildlichen) Zeichen festmachen lässt, noch im Inhalt aufgeht oder in dem, worauf sie deutet.
Was haben uns Barthes Texte für die heutige Mythenbildung noch zu sagen? Und warum betreffen seine Thesen nicht etwa nur die „Ungebildeten“ oder „Verschwörungserzähler“, sondern auch die professionellen Vermittler von Wirklichkeit und Wissenschaft?
Mehr lesenStell dir vor, es ist Krieg und du wirst aus deiner geschützten Umgebung vertrieben. Du findest dich in einem gesellschaftlichen Wandel wieder, in dem nichts mehr ist, was es gestern noch schien. Neue Zünfte und Stände bilden sich heraus, neue Formen der Kommunikation erfassen Sprache, Ökonomie, Wissenserwerb und Wissensvermittlung ebenso wie deine Selbstwahrnehmung und deine persönlichen Beziehungen.
Mehr lesenIn meiner Freizeit bin ich gern mit der Kamera unterwegs. Unter den Tausenden Bildern, die ich schon geknipst habe, gefallen mir meist die am besten, die viel Freiraum für Interpretationen lassen und so gar nicht zum eigentlichen Ereignis passen wollen. Die sofort eine Geschichte in mir entstehen lassen, die sich in meinem Kopf abspielt, ausgelöst vom Foto, aber nicht dokumentiert.
Eines dieser Bilder zeige ich Euch hier.
Mehr lesen„Wir sollten die Begriffe lieber vermeiden und stattdessen von Software mit Trainingsdaten-Analyse sprechen […]“.
Was ist eigentlich Intelligenz und wie lässt sich der Begriff auf eine Software übertragen? Was bedeutet Lernen in diesem Zusammenhang? Wem gehören die Daten, die von digitalen Plattformen eifrig gesammelt werden, und wie lassen sich Prozesse, bei denen künstliche Intelligenz zum Einsatz kommen soll von der Gesellschaft kontrollieren und steuern?
| „Wenn heute von Künstlicher Intelligenz die Rede ist, dann in den allermeisten Fällen von einem Teilbereich, der sich mit maschinellem Lernen überschreiben lässt. Mit Patrick Langley könnte man diese auf spezialisierte Aufgaben trainierten kognitiven Systeme als ‚gelehrte Idioten‘ (idiots savants) bezeichnen, die zwar eine besondere Begabung in einem bestimmten Feld aufweisen, außerhalb desselben aber zu nichts zu gebrauchen sind.“ |
Auf gerade mal 190 Seiten führt der Physiker und Hochschullehrer Timo Daum seine Leser in die Welt der künstlichen Intelligenz ein. Gut geschrieben und mit einer Fülle an Informationen versehen liefert er einen Überblick über die Geschichte des maschinenbasierten Lernens, erläutert wichtige Begriff und stellt klar, warum das Thema derzeit so brisant ist, dass alle Welt darüber spricht.
Mehr lesen(Bitte nicht nachmachen)

Es ist schon erstaunlich, was einem alles so angeboten und vorgeschlagen wird, oder? Das muss diese künstliche Intelligenz sein, von der man jetzt so viel hört. 🙂