Neues aus der Schreibstube

Wenn der eisige Ostwind weiterhin die Fingerspitzen gefrieren lässt, gibt es nur eine Art, sich zu wehren: Schreiben! Heute stand Kapitel 1 meines neuen Romans auf dem Plan, der von einer tödlich endenden Liebesgeschichte im Dänemark des 19. Jahrhunderts handelt. Erzählt wird die Geschichte von Jesper Hansen, einem jungen Journalisten aus ärmlichen Verhältnissen, der für die damals moderne Literatur brennt, aber stattdessen ein grundsolides und Anzeigenkundenfreundliches Feuilleton für die Helsingør Posten aufbauen muss.

Statt also die großen Debatten um Kultur und Gesellschaft zu thematisieren, die die Gemüter im Land erhitzen, soll er auf Geheiß des Redaktionsleiters den sentimental-romantischen Gedichtband eines schwedischen Dragonerleutnants namens Sixten Sparre rezensieren.

Frustriert gibt Jesper nach, denn er ist nicht nur für sich, sondern auch für seine verwitwete Mutter verantwortlich. Doch ein Verrat kommt selten allein – und so nimmt die unheilvolle Geschichte um Jespers große Schuld gegenüber der einzigen Frau, die er jemals lieben würde, schon jetzt ihren Lauf, lange bevor er überhaupt ihren Namen kannte: Elvira „Hedda“ Madigan.

Kapitel 1, Szene 1 ist online, frisch und unüberarbeitet – aber nur für wenige Tage! Ich freue mich über eure Kritik, euer Feedback, eure Fragen!

Mehr lesen