Autorenalltag

„Autorenalltag“ ist ein beliebter Hashtag auf Instagram, den ich selbst für meinen Account dort auch verwende. Allerdings unterscheidet sich ein Autoren- oder Autorinnenalltag wohl gar nicht so sehr von dem anderer Menschen. Mit einer Ausnahme vielleicht, denn wir neigen dazu, in unserer Fantasie immer noch ein paar fiktionale Fakten hinzuzuspinnen. Ob eine Story deshalb weniger wahr ist als die Realität? Manchmal vielleicht. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass jeder von uns über eine eigene Perspektive oder besser gesagt, über einen Standpunkt und Standort verfügt, der von der Wahrheit nicht loszueisen ist.

Apropos Eis: Zum aktuellen Autorenalltag gehören natürlich auch zahlreiche Erlebnisse mit Schnee und Eis hier im kalten Norden. Und wer die Wetterprognosen hier in Jütland oder auch in Deutschland verfolgt, wird nicht umhinkommen zu bemerken: Ein harter Winter gibt ausreichend Anlass zu bemerken, dass auch im Journalismus oft sehr viel Fiktionales hinzugefügt wird. Eine gute Gelegenheit also, um herauszufinden, welche Medien sachlich informieren und welche gern ein wenig Panik verbreiten.

Der angesagte Schneesturm ist zum Glück an uns vorübergegangen und die bisher kälteste Nacht haben wir auch gut überstanden. Als ich gestern am späten Nachmittag bemerkte, wie kalt es wird, sind wir allerdings nochmal schnell losgeschliddert, um in der 12 km entfernten Kleinstadt Türbürsten zu kaufen – denn es zog an allen Ecken und insbesondere durch die Haustür wehte es eisig herein. Aber das konnte erfolgreich gestoppt werden. ☺️

Nur die Waschmaschine, die ich extra angestellt hatte, damit nachts warmes Wasser durchs Rohr rauscht, hat in einer Lautstärke geschleudert, dass ich fürchtete, sie schreddert uns gerade Eiswürfel. 🥹 Ich hoffe, sie wird uns trotzdem weiterhin gute Dienste leisten.

Heute ist Langsamzeit eingeplant, auf der To-do-Liste steht: ein bisschen was Leckeres futtern, ein bisschen Fotos gucken – und ein kleines Video zusammenstellen. Ich hoffe, ihr habt Freude dran. Und falls jemand mit Sicherheit weiß, wie der gelbgrüne Piepmaz heißt (Sekunde 31), freue ich mich über einen Hinweis!

Bleibt zu wünschen, dass ihr auch alle ein warmes Plätzchen, eine gut isolierte Haustür und ausreichend Futter im Haus habt! Und ein gutes Buch natürlich – ich lese aktuell „Der Leser, der verschwand“ von David L. Ulin und werde in den kommenden Tagen gern davon berichten! Wie sieht es bei euch aus?

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